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Sportwettenmarkt Schweiz in Zahlen: Umsatz, Teilnehmer und Trends 2026

Sportwettenmarkt Schweiz in Zahlen mit Umsatz und Trends 2026

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Über eine Milliarde Franken: Der Schweizer Wettmarkt

Wenn jemand den Schweizer Sportwettenmarkt als «klein» bezeichnet, muss ich widersprechen. Jährlich wird in der Schweiz mit legalen Sportwetten über eine Milliarde Franken umgesetzt – so Patrik Eichenberger, stellvertretender Direktor der Gespa. Das ist kein Nischenmarkt, sondern ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor, der durch das Geldspielgesetz reguliert und von zwei Behörden beaufsichtigt wird.

In diesem Artikel lege ich die Zahlen offen, die den Schweizer Sportwettenmarkt definieren. Umsätze, Teilnehmerzahlen, demografische Daten und Trends – alles basierend auf offiziellen Quellen wie der Gespa, der ESBK und unabhängigen Erhebungen wie der TGM-Research-Studie. Für Skrill-Nutzer sind diese Daten relevant, weil sie zeigen, in welchem Marktumfeld Sie sich bewegen, wie gross die Zielgruppe ist und wohin die Entwicklung geht. Wer den Markt versteht, trifft bessere Entscheidungen – bei der Wahl des Buchmachers, der Zahlungsmethode und des eigenen Wettbudgets.

Umsatz und Bruttospielertrag: BSE und Gespa-Daten

Die Gespa veröffentlicht jährlich Statistiken zum Schweizer Geldspielmarkt, die einen detaillierten Einblick geben. 2022 lag der Gesamtumsatz für Lotterien und Sportwetten bei rund 3,76 Milliarden CHF – ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr. Der Bruttospielertrag (BSE) – also die Differenz zwischen Einsätzen und Auszahlungen – betrug etwa 1,17 Milliarden CHF, ein Anstieg von 7 %.

Diese Zahlen umfassen Lotterien und Sportwetten gemeinsam, da beide unter die Kategorie «Grossspiele» fallen. Eine exakte Aufschlüsselung zwischen Lotterie- und Sportwetten-Umsatz ist aus den öffentlichen Daten nicht immer trennscharf möglich, aber der Sportwetten-Anteil wächst überproportional – getrieben durch die zunehmende Digitalisierung und das Wachstum des Online-Kanals. Zum Vergleich: Der weltweite Sportwettenmarkt wurde 2026 auf 114 Milliarden Dollar geschätzt, mit einem prognostizierten Wachstum auf knapp 234 Milliarden bis 2032. Die Schweiz ist ein kleiner, aber qualitativ hochwertiger Teil dieses globalen Markts.

Die Netto-Ausgaben pro Einwohner für Grossspiele und Lotterien lagen 2026 bei 138 CHF – ein Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Das klingt nach wenig, multipliziert sich aber über die gesamte Bevölkerung zu einem Milliardenmarkt. Und diese 138 CHF sind ein Durchschnittswert: Aktive Sportwetten-Nutzer geben deutlich mehr aus als der Durchschnittsschweizer, der vielleicht einmal im Jahr einen Lottoschein kauft.

Im europäischen Kontext ordnet sich der Schweizer Markt als mittelgross ein. Der europäische Sportwetten-Markt erreichte 2026 einen GGR von 20,1 Milliarden Euro, davon 13,7 Milliarden online. Die Schweiz ist ein kleiner, aber regulierter Teil dieses Gesamtmarkts – mit eigenen Regeln und einem eigenen Ökosystem.

Wer wettet in der Schweiz? Demografie und Motivation

25 % der befragten Schweizer gaben in einer TGM-Research-Studie an, in den letzten 12 Monaten auf Sport gewettet zu haben. Von diesen 25 % wetten 13 % mehrmals pro Woche und 3 % täglich. Das ergibt ein Bild, das sich deutlich von der Vorstellung des «Gelegenheitstippschein-Käufers» unterscheidet: Ein signifikanter Anteil wettet regelmässig und aktiv.

Rund 80 % der Schweizer Sportwetten-Nutzer platzieren ihre Wetten online oder über mobile Apps. Die restlichen 20 % nutzen stationäre Verkaufsstellen – ein Anteil, der rückläufig ist, aber nicht verschwinden wird. Für Skrill als Online-Zahlungsmethode ist die 80-%-Zahl besonders relevant: Der Grossteil der Zielgruppe ist bereits digital unterwegs.

Die Motivationen sind aufschlussreich: 40 % der Schweizer Sportwetten-Nutzer wetten, um Geld zu gewinnen. 21 % nennen den Spass und die Spannung als Hauptmotivation. Die restlichen Prozente verteilen sich auf soziale Aspekte und Sportbegeisterung. Die Gewinnmotivation dominiert, aber der Unterhaltungsfaktor ist ein starker zweiter Antrieb – was erklärt, warum Live-Wetten so stark wachsen: Sie verbinden den Nervenkitzel des Spiels mit der Spannung der Wette in Echtzeit. Für die Wahl der Zahlungsmethode bedeutet das: Nutzer, die primär auf Gewinn aus sind, achten stärker auf Gebühren und Auszahlungsgeschwindigkeit – beides Bereiche, in denen Skrill seine Stärken ausspielt.

Online vs. Offline: 70 % Umsatz stationär

Ein Paradox des Schweizer Markts: Obwohl 80 % der Wetter online aktiv sind, werden über 70 % des Sportwetten-Umsatzes in stationären Verkaufsstellen generiert. Dieser scheinbare Widerspruch erklärt sich durch die Vertriebsstruktur: Die grossen Lotteriegesellschaften – Swisslos und Loterie Romande – unterhalten ein dichtes Netz an physischen Verkaufsstellen an Kiosken, Tankstellen und in Trafiken. Viele Spieler kombinieren beide Kanäle: den schnellen Tippschein am Kiosk für die Samstag-Bundesliga und die differenzierte Online-Wette mit spezifischen Quoten für das Champions-League-Spiel am Dienstag. Die stationären Umsätze profitieren zudem von Impulskäufen – wer seinen Kaffee am Kiosk holt, nimmt gelegentlich einen Wettschein mit, ohne es geplant zu haben.

Die stationären Umsätze sind stabil, aber der Online-Anteil wächst. H2 Gambling Capital prognostiziert, dass bis 2029 rund 70 % der europäischen Online-Glücksspiel-Einnahmen über mobile Geräte generiert werden. Für die Schweiz bedeutet das: Der Online-Kanal wird den stationären in den kommenden Jahren nicht ersetzen, aber deutlich aufholen. Und mit dem Wachstum des Online-Kanals wächst die Bedeutung digitaler Zahlungsmethoden wie Skrill.

Für E-Wallet-Anbieter ist der Schweizer Markt damit ein Wachstumsmarkt. Die Infrastruktur ist reguliert, die Nutzer sind digital-affin, und der Trend zur mobilen Nutzung beschleunigt sich. 74 % aller Skrill-Transaktionen laufen bereits über mobile Geräte – eine Zahl, die zeigt, wie gut der Zahlungsdienstleister auf die mobile Zukunft vorbereitet ist. Wer heute in Skrill oder ein anderes E-Wallet investiert, positioniert sich für einen Markt, der in den nächsten Jahren deutlich wachsen wird.

Die Herausforderung bleibt die Regulierung. Das Geldspielgesetz BGS wurde für eine Welt geschrieben, in der stationäre Verkaufsstellen dominierten. Die zunehmende Verlagerung ins Internet erfordert Anpassungen – und die Geschwindigkeit, mit der der Gesetzgeber reagiert, wird darüber entscheiden, wie schnell der Schweizer Markt sein volles Potenzial entfaltet. Für Skrill-Nutzer ist dieser Wandel positiv: Je stärker der Online-Kanal wächst, desto wichtiger werden digitale Zahlungsmethoden – und desto mehr Anbieter werden Skrill in ihr Zahlungsportfolio aufnehmen. Die Zukunft des Schweizer Sportwettenmarkts ist digital, und die Zahlen zeigen, dass diese Zukunft bereits begonnen hat.

Wie gross ist der Schweizer Sportwettenmarkt?

Der jährliche Umsatz legaler Sportwetten in der Schweiz liegt bei über einer Milliarde Franken. Der Gesamtumsatz für Grossspiele (Lotterien und Sportwetten) betrug 2022 rund 3,76 Milliarden CHF mit einem Bruttospielertrag von etwa 1,17 Milliarden CHF.

Wie viele Schweizer wetten regelmässig?

25 % der befragten Schweizer gaben an, in den letzten 12 Monaten auf Sport gewettet zu haben. Davon wetten 13 % mehrmals pro Woche und 3 % täglich. Rund 80 % der Sportwetten-Nutzer platzieren ihre Wetten online oder über mobile Apps.